Stewart P. Evans & Keith Skinner – Jack the Ripper. Letters from hell

Dieses Buch beinhaltet alle Briefe, die im Namen Jack the Rippers verschickt und gefunden wurden. Ich schreibe bewusst „im Namen von“, denn nicht alle sind von ihm oder ihr. Bei vielen ist bewiesen, dass sie von anderen Menschen stammen. Entweder durch Bekenntnisse oder durch eine völlig andere Schreibweise/Handschrift.

Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine schöne Ansammlung von Texten und Bildern, die die Zeit damals wahrscheinlich sehr gut charakterisieren. Während auf der einen Seite Angst vorherrscht, nutzen andere den Rummel, um sich selbst in anonymisierter Weise in den Vordergrund zu rücken. Es wurde stellenweise sogar spekuliert, dass die damaligen Zeitungen Briefe verfasst haben, damit sie die Verkaufszahlen hoch halten können.

Ich denke, Evans und Skinner ist ein anschauliches Buch gelungen, in dem sie nahezu alle Aspekte des Falls aufzeigen. Neben verdächtigen Personen sind auch Besonderheiten der Polizei und natürlich auch Fakten zu den Taten dargestellt.

Insgesamt bietet das Buch wenig Neues, wenn man sich schon mit der Thematik beschäftigt hat, trotzdem macht es Spaß, sich mit dem Buch zu beschäftigen.

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Erschienen: 2001
Sutton Publishing Limited
ISBN: 0-7509-2549-3
Preis: 20 £

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