T. C. Boyle – Talk Talk

Vorab: dies ist eines der Bücher, welche ich aus der wohl bekanntesten Buchhandlung in Paris habe: Shakespeare & Company. Wenn ihr mal in Paris seid und englische Bücher sucht, dann empfehle ich euch dieses Buchhandlung! Mehr dazu dann in meinem späteren Reisebericht.

„Talk Talk“ empfinde ich als eines der beeindruckensten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte an sich ist sicher nicht so ungewöhnlich, aber die Charaktere sind es. Denn Dana Halter, eine der Hauptcharaktere, ist gehörlos. An einem Morgen überfährt sie ein Stopschild und wird darauf diverser Versprechen in verschiedenen Bundesstaaten angeklagt. Verbrechen, die sie niemals begangen hat. Jemand bedient sich ihrer Identität. Zusammen mit ihrem Freund versucht sie, den Täter zu stellen, denn die Polizei ist machtlos. Mir hat das Buch gut gefallen, denn die verschiedenen Sichtweisen, sowohl der Opfer als auch des Täters, werden detailliert dargestellt. Die Geschichte an sich nimmt schnell an Fahrt auf und wird immer spannender.
Boyle zeigt in dem Buch, wie einfach es letztendlich ist, die Identität einer anderen Person zu übernehmen und wie schwer es ist, dieses Verbrechen aufzuklären. Eigentlich sehr erschreckend, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich auf Kosten anderer ein schönes Leben zu machen. Eine Absicherung gegen so etwas gibt es nicht.

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Penguin Books
ISBN: 0143112198
Preis: ca. 8 Euro

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