Die Frankfurter Buchmesse – Ein Bericht

Die Frankfurter Buchmesse – für Bücherliebhaber ein Paradies!

Wer mich persönlich kennt, weiß vor allem, dass ich zu verrückten und spontanen Ideen neige. SoP1080328 war auch der Besuch der Frankfurter Buchmesse nicht von langer Hand geplant, sondern eher ein Produkt einer spontanen Eingebung. Zum Glück ist meine beste Freundin Nina ebenfalls verrückt und war bereit, relativ spontan mit nach Frankfurt zu fahren. P1080329

Vorab war ich für die Veranstaltungen zuständig, die wir ansehen wollten. So gesehen hatte ich also völlig freie Hand, was ich nicht ausnutzen wollte – aber das absolut gewollte Fehlen jeglicher Liebesromane und Autoren aus diesem Genre sprechen für sich.

P1080333Hin und zurück sind wir übrigens mit dem Bus gefahren. Das waren von Hamburg aus gesehen einmal acht und einmal sieben Stunden Fahrt. Beide Male über Nacht, sodass man immerhin ein wenig schlafen konnte. Der Grund, weswegen wir uns das angetan haben, ist einfach: Die Buchmesse beginnt um neun Uhr, da sollte man dann auch schon da sein. Und am 17.10. gab es abends noch eine Veranstaltung mit einem Autoren, den ich unbedingt sehen wollte. „Arme beste Freundin“ könnte man richtigerweise anmerken.

Unser Messetag begann am 17.10. mit der Ankunft in Frankfurt und eigentlich als Erstes mit einem Kaffee. Die seltsamen Gestalten, die im Hauptbahnhof umherhuschten, machten mir schon ein wenig Sorgen. Tief in meinemP1080338 Inneren bin ich halt einfach kein Großstadtkind. Um neun Uhr waren wir dann bei der Messe und das Abenteuer konnte beginnen. Zu sehen gab es wahrlich genug: überall Menschen, Bücher, hier und da Autoren.

Getroffen haben wir übrigens als erste mir bekannte Autorin Jo Berger, die interessanterweise neben lustigen Kurzgeschichten („Kaffee ist alle“ und „Das liegt am Wetter“) auch Liebesgeschichten („Leonardos Zeichen“) schreibt. Theoretisch könnte ich also behaupten, es war auch für Nina auf Anhieb etwas dabei. Auf jeden Fall konnte ich hier mein erstes Autogramm bekommen und wir verließen den Stand bepackt mit kleinen Tüten, gefüllt mit Lesezeichen, Leseproben und Stiften.

Danach folgte eines meiner absoluten Highlights der Messe: Michael Toskos, den wir auch noch auf einer Lesung in Hamburg sehen werden, war dort. Gemeinsam mit Andrea Sawatzki wurden ihm Fragen P1080347zu seiner Person und seinem neuestem Buch „Zerschunden“ gestellt. Nun freue ich mich noch mehr auf die Lesung mit ihm. Michael Tsokos ist sehr sympathisch und hat Humor.

Die Veranstaltung mit Martin Walker, die direkt im Anschluss gewesen wäre, wurde verschoben. Wir konnten also die Zeit nutzen und uns noch weiter auf dem Messeglände umsehen. Zum Glück standen überall Lagepläne herum, ansonsten wären wir hoffnungslos verloren gewesen. 😉

Gegen 13:30 Uhr konnten wir uns dann kurz Martin Walker ansehen. Kurz P1080361deswegen, weil die Veranstaltung nochmals nach hinten verschoben wurde und die darauffolgende Veranstaltung erschien uns noch etwas reizvoller. Martin Walkers Veranstaltung sollte eigentlich in englischer Sprache abgehalten werden. Allerdings sprach der Autor erstaunlich gut Deutsch, sodass er sich kurzerhand dazu entschloss, die Veranstaltung nicht in Englisch abzuhalten.

Im Anschluss daran haben wir ein Gespräch mit Karen Rose besucht, ebenfalls eine P1080371sehr sympathische und humorvolle Autorin.
Mir haben die Gespräche auf der Buchmesse allesamt sehr gut gefallen, da nicht nur über das Buch, sondern auch über den Schreibprozess und die jeweiligen Autoren gesprochen wurde. Zugegeben, das neueste Buch von Karen Rose, „Dornenmädchen“, musste dann gekauft und signiert werden. Lustig finde ich immer wieder, dass Menschen aus dem Ausland immer große Probleme mit der Aussprache meines Namens haben. Eigentlich wollten wir danach weiter zu Sebastian P1080390Fitzek und ein Buch signieren lassen, aber die Schlange war einfach endlos. Gesehen haben wir ihn aber immerhin, wie das Foto beweist.
Da wir aber im November auch auf einer Lesung von ihm sein werden, ist das nicht so schlimm. Stattdessen haben wir uns dann sehr kurz mit Christin Thomas („Hope – unsere einzige Hoffnung“) getroffen und ich konnte mein Buch auch von ihr signieren lassen.

Im Anschluss haben Nina und ich noch einen P1080393Blick auf Nele Neuhaus geworfen, die aus ihrem neuen Jugendbuch vorgelesen hat. Das ist nun nicht gerade unser Genre, sodass wir wirklich nur kurz stehen geblieben sind.

Bis dahin war es schon ein sehr langer Tag, sodass wir erst einmal zum Hauptbahnhof zurückkehrten, um etwas zu essen. Danach ging es weiter zum Ratskeller, wo wir viel zu früh ankamen.
Deswegen konnten wir noch das Gespräch P1080411mit Katharina Hacker („Skip“) verfolgen konnten. Leider wurde in diesem Gespräch sehr viel von der Geschichte und der Charakterentwicklung vorweg genommen. Ansonsten klang das Buch nämlich wirklich spannend, aber nun werde ich es vorerst nicht kaufen.

Als letzte Veranstaltung stand ein letztes Gespräch mit einem Autoren auf dem Programm. Der Autor, weswegen wir erst gegen Mitternacht wieder Richtung Hamburg fahren konnten. Veit Etzold war dort. P1080416
Glücklicherweise wurde dort nicht allzu viel aus dem Buch erzählt und der Autor stand im Vordergrund, denn ich habe meine beste Freundin dazu überredet, das Buch „Todesdeal“ zu kaufen. Mir hatte es sehr gut gefallen, sodass ich umso glücklicher bin, dass es nun auch ein Autogramm im Inneren trägt. Veit Etzold wünschte mir am Ende noch viel Spaß beim Lesen, woraufhin ich dann gleich zugeben musste, es schon gelesen zu haben.

Fazit: Es war anstrengend, es waren zu viele Menschen auf einem Haufen. Es war bunt, es war großartig und hat richtig viel Spaß gemacht! Je nachdem, welche Autoren nächstes Jahr auf der Buchmesse sind, werde ich wieder betteln, dass wir nochmals hinfahren – und dann könnte man ja auch früher planen.

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6 Gedanken zu “Die Frankfurter Buchmesse – Ein Bericht

  1. Sehr informativ und schön geschrieben! Aber die Payday-Leute fehlen in deinem Bericht – die Payday-Leute! Aber ich finds schön, dass es dir Freude bereitet hat und du Spaß hattest – trotz vieler Menschen und einem vollen Zeitplan. Danke für den Bericht! 🙂

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    • Darüber hinaus werden Pikachu, die Sailor Moon-Fraktion, die ganzen Prinzessinnen sowie Krigerinnen nicht erwähnt. Ich entschuldige mich in aller Form dafür, aber die Bücher standen bei mir einfach im Vordergrund. 😛 Danke für dein Kompliment. 🙂

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