Ann Granger – Tote kehren nicht zurück: Mitchell & Markbys elfter Fall

Ann Grangers Bücher wandern wohl immer eher aufgrund des Covers auf meinen SuB. Die Bücher sind nicht schlecht, aber für mich auch nichts Herausragendes. Unterhaltsames Mittelmaß, könnte man sagen.
So auch „Toten kehren nicht zurück“: eine junge Frau lässt sich per Anhalter mit in ein kleines Dorf nehmen und am nächsten Tag ist Andrew Pellham, ein bekannter Anwalt und Dorfbewohner, tot. Schnell fällt der Verdacht auf die junge Frau, die jedoch eine interessante Geschichte parat hat, welche Pellham schlecht dastehen lässt. Markby ist Superintendent und mit dem Fall beauftragt. Seine Freundin Mitchell hilft ihm natürlich, wo sie nur kann und mischt sich immer mal wieder in den Fall ein.
Erschreckend ist vor allem, dass Markby auf viele Details gar nicht aufmerksam geworden wäre, wenn Mitchell ihn nicht ständig Informationen zuspielen würde. Da hätte ich von einem Superintendent ein wenig mehr erwartet. Klar, die beiden sind sehr smypathisch und am Ende gelingt es Markby auch, den Fall auf glorreiche Weise zu beenden, aber auch hier spielt der Zufall eine große Rolle.
Insgesamt hätte ich mir mehr Polizeiarbeit und weniger Zufälle bei der Aufklärung des Mordes gewünscht. Auf mich wirkte die ganze Geschichte zu konstruiert, zu gewollt und nicht so flüssig wie sie vielleicht hätte sein können.

WP_20151116_09_56_58_Pro
Bastei Lübbe
ISBN: 3404152018
Preis: 8,90 Euro

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s