Kriminalbiologie mit Dr. Mark Benecke

Wie in einem vorherigen Beitrag angekündigt, fehlte noch ein Bericht zur Veranstaltung mit Mark Benecke, die wir letzten Freitag besucht haben. Das möchte ich nun endlich nachholen.
„Wir“ sind übrigens wieder meine beste Freundin und ich. Ich muss gestehen, dass ich etwas skeptisch war, ob ich sie mit dieser Veranstaltung wirklich glücklich machen würde. Mark Benecke ist Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie. Da hätte also alles auf uns zukommen können an diesem Abend.
Als wir den Raum betraten, fiel als Erstes allerdings die ziemlich laute, ziemlich düstere Musik auf, die Mark Benecke ganz vorne an seinem Laptop selbst „auflegte“. Vorne auf der Bühne standen dann eine Leinwand mittig und links sowie rechts davon nochmals zwei Bildschirme. Kleine Anekdote am Rand: Den Nachmittag über hatte ich in drei Buchläden versucht, noch ein Buch von ihm zu kaufen – vergebens. Nirgends gab es welche, sodass ich natürlich sehr glücklich war, dort welche WP_20151122_13_43_25_Prokaufen zu können. Okay, ich habe mich zurückgehalten und tatsächlich nur eines gekauft und dann vor der Veranstaltung auch gleich signieren lassen. Mark Benecke ist sehr nett und seine Signatur recht ungewöhnlich, wie das neben stehende Bild beweist.
P1080485 - zugeschnitten

Danach warteten wir gespannt auf den Beginn der Veranstaltung. Überrascht wurde ich vor allem dadurch, dass das Publikum über den Themenschwerpunkt abstimmen durfte. Mark Benecke hatte eine Liste mit vielleicht fünfzehn, zwanzig Themen, wovon er vier aussuchte. Über diese vier Themen wurde dann abgestimmt. Neben „Biotonne“ war auch „Mord im Museum“ vertreten und wurde dann letztendlich auch ausgewählt. Zum Vortrag möchte ich gar nicht so viel verraten. Es lohnt sich auf jeden Fall. Mark Benecke kann Sachverhalte ziemlich gut transportieren, auch schwierige Themen interessant darstellen und bringt eine große Portion Humor mit.
Nina und ich waren uns am Ende einig: wenn dieser Mann wieder einmal nach Hamburg oder in die nähere Umgebung kommt, müssen wir nochmals hingehen. Er war selbst so aufmerksam und hat schlimmere Bilder vorher angekündigt, sodass die Anwesenden die Möglichkeit hätten, die Augen zu schließen.
Die Veranstaltung ging bis 23:45 Uhr, also gut drei Stunden. Der nächste Besuch eines Museums wird mich definitiv zu den ausgestellten Bildern führen. Da bekommt man dann die Chance, das Gehörte auch mal zu „überprüfen“ und Vergleiche zu ziehen.

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4 Gedanken zu “Kriminalbiologie mit Dr. Mark Benecke

  1. Die Veranstaltung war definitiv etwas GANZ anderes, als die anderen „Lesungen“, auf denen wir vorher schon gewesen sind, aber ich hatte ehrlich gesagt auch überhaupt gar keine Vorstellung, was uns erwartet 😀
    Es hat viel Spaß gemacht und ich bin schon sehr gespannt auf unseren nächsten Besuch bei Herrn Benecke 🙂

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  2. Hallo, ich habe vor vielen Jahren auch mal eine Veranstaltung von Benecke besucht, das war damals in der Schule als er einen Vortrag über das Berufsbild Kriminalbiologe gehalten hat. Anfangs hat er auch Musik „aufgelegt“ und Youtube-Videos angeworfen. Besonders ist mir ein Papagei, der zu Techno tanzt, im Gedächtnis geblieben. 😉 Viele Grüße!

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