Zu viele Bücher?

Ich war letzte Woche von der Arbeit aus auf einer Schulung und kam dort mit einer anderen Teilnehmerin ins Gespräch. Sie erzählte mir, dass sie vor einiger Zeit viele ihrer Bücher weggegeben hatte, weil es einfach zu viele waren.
Natürlich reagierte ich einigermaßen entsetzt und konnte mir nicht vorstellen, jemals sehr viele meiner Bücher wegzugeben. Doch aktuell denke ich immer mal wieder an das Gespräch. Wer kann schon sagen, wie sich das Leben sich entwickelt und wo man landen wird. Hinzu kommt, dass ich inzwischen einige Bekannte habe, die ihre Bücherregale radikal aussortiert haben und inzwischen fast gar nicht mehr lesen, obwohl das vor einigen Monaten noch zu ihren liebsten Hobbys gehörte. Darum möchte ich gar nicht ausschließen, dass es mir irgendwann auch so gehen wird. Immerhin kann ich nicht sagen, wie sich meine Interessen in einigen Jahren verlagern wird.
Doch solange ich jeden Morgen glücklich in mein Bücherregal schaue und bei jedem Umzug peinlich darauf achte, dass meinen Schätzen (den Chinchillas und meinen Büchern) nichts passiert, finde ich es in Ordnung, so viele Bücher zu haben.

Oft werde ich gefragt, was ich mal machen würde, wenn ich einen Mann heirate, der nicht so viele Bücher in der Wohnung/dem Haus haben will. Aber ganz ehrlich? Was soll eine Leseratte mit einem Mann, der lesen nicht mag (okay, das wäre noch annehmbar), aber dann mein Hobby, meine Leidenschaft auch noch schlecht redet? Nichts! 😀
Meine Freunde kommen zumindest gerne immer mal zu mir und leihen sich ein Buch aus. Das Thema „Bücher verleihen“ ist natürlich auch eine eigenwillige Geschichte, auf die ich später mal eingehen werde.

Zurück zur Anzahl der Bücher: Ich war vor einigen Monaten noch recht aktiv in einem Literaturforum und dort gab es ganz wundervolle Bilder von toll gestalteten Räumen voller Bücher. So etwas ist seit Jahren mein Ziel. Allerdings dauert es noch mindestens bis 2018 bis ich an so etwas denken kann. Aber davon träumen kann man ja durchaus schon.
So gesehen kenne ich also beide Sichtweisen: Menschen, die Bücher radikal aussortieren, da sie mehr Platz brauchen oder sich die Interessen verschieben und auf der anderen Seite Menschen, bei denen die Liebe zum Buch seit Jahrzehnten andauert. Deswegen mache ich mir momentan (noch) keine Gedanken darum, ob ich irgendwann alle Bücher aussortieren muss/möchte/sollte.
Und deswegen sieht es bei Umzügen auch weiterhin so aus:

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Es handelt sich übrigens nur um einen kleinen Ausschnitt meines Bücherregals, der hier auf den Bildern sichtbar ist. 😉

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6 Gedanken zu “Zu viele Bücher?

  1. Auch wenn du recht hast, dass sich Interessen ändern können, ich glaube, das Lesen wird dir nicht so schnell abhanden kommen – zumindest finde ich das ganz schwer vorstellbar. Außerdem habe ich mir immer vorgestellt, dass du später mal eine große Privatbibliothek dein eigen nennst – eben der Bücherraum, den du erwähnst nur weniger Raum, mehr Saal :P.. Aber ein schöner Blogeintrag!

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    • Einen ganzen Saal voller Bücher? Das klingt sehr erstrebenswert! 🙂
      So viel wie ich aktuell lese, passiert es zumindest nicht von heute auf morgen, dass ich es überhaupt nur in Erwägung ziehe, nicht mehr zu lesen. Und Bücher kaufen, macht auch noch zu viel Spaß!

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