Kinderbücher: „Bist du nicht zu alt dafür?!“

Gestern Abend fing meine Mitbewohnerin an, von einem Kinderbuch zu erzählen. Statt die Geschichte jedoch gänzlich vorzubringen, holte sie irgendwann einfach das Büchlein – und dieses lag heute Abend immer noch in der Küche. Mit unter neunzig Seiten ist es kein Buch, was ewig viel Zeit in Anspruch nehmen würde, also habe ich es gelesen. Während ich nebenber meine Kiwis gegessen habe, was mir jedoch nur einen skeptischen Blick eingebracht hat.
Na ja, und dann kam irgendwann die Frage in meinem Kopf auf, wie Menschen darauf reagieren könnten, dass man Kinderbücher liest. Keiner meiner Mitbewohner sagte was, das sind alles sehr tolerante Menschen. Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht. 😉
Gibt es das, das Alter, ab dem man zu alt für Kinderbücher ist? Sicherlich gibt es anspruchsvollere Themen als die, die in Kinderbüchern verarbeitet werden. Zumindest in einigen Fällen. Darüber hinaus sind Kinderbücher auch nichts, was ich abends im Bett oder morgens auf dem Weg zur Arbeit lesen würde, aber für zwischendurch finde ich sie gut. Gerade weil sie meistens nicht so viele Seiten haben. Und es gibt doch wirklich wunderschöne Kinderbücher. Wenn ich da alleine schon an Nils Holgersson denke oder Weihnachtsbücher, die meistens mit wunderschönen Zeichnungen versehen werden. Außerdem ist es manchmal ganz schön, die Welt mit Kinderaugen zu betrachten und Kinderbücher sind doch eine schöne Gelegenheit, das auszuleben. Ein wenig Text sollte schon vorhanden sein, finde ich. Bilder alleine reichen mir bei Büchern auch nicht mehr.

Mich würde nun sehr interessieren, wie ihr zu Kinderbüchern steht. Lest ihr auch manchmal welche? Findet ihr sie gut oder eher blöd? 🙂

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4 Gedanken zu “Kinderbücher: „Bist du nicht zu alt dafür?!“

  1. Ich finde Kinderbücher wahnsinnig schön und wertvoll, nicht nur für Kinder. Manchmal ist es einfach schön, wieder eine andere, einfachere Sicht zu bekommen und weil die Bücher ja meistens ziemlich kurz sind, sind sie auch was für Zwischendurch.
    Ich habe auch selber ein paar im Regal und noch ganz viele im Keller: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe, Petterson und Findus, Lars der Kleine Eisbär und noch mehr. Gut, in diesen Fällen handelt es sich meistens um große Bilderbücher mit wirklich sehr wenig Text, aber bin den Büchern bin ich groß geworden und lese (und gucke) sie auch jetzt ab und zu nochmal (an) 🙂 Die Geschichten sind einfach wirklich schön erzählt und die Bilder laden zum Suchen von kleinen versteckten Figürchen ein.

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    • Ich finde ja, wer sich das Kindsein ein wenig aufspart, kann seine Träume behalten – was wäre das Leben ohne Träume?!
      Und Kindheitserinnerungen wie das gemeinsame Lesen von Büchern mit den Eltern, Großeltern oder anderen Erwachsenen sind doch sehr wertvoll. Mit Kinderbüchern verbinde ich eine Menge Erinnerungen 🙂

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  2. „Gut gebrüllt, Löwe!“ 🙂 ich bin ganz deiner Meinung. Es hängen wahnsinnig viele Erinnerungen an diesen Bücher und darum könnte ich sie auch nie im Leben wegwerfen.
    Wie traurig war ich nach einer Überschwemmung in unserem Keller, dass ich einige Kinderbücher wegwerfen musste, weil sie total durchnässt waren 😦 jetzt stehen sie alle in dicken Kartons auf den Regalen, ganz oben 😀

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  3. Pingback: Allgemeine Beiträge | buecherlogie

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