Henning Mankell – Die fünfte Frau

Es ist etwas eingetreten, was ich vor wenigen Tagen noch für unmöglich gehalten habe: mein Berg an zu schreibenden Rezensionen schrumpft! „Die fünfte Frau“ ist das vorletzte Buch, welches auf mich wartet.

Wallander, Kriminalkommissar in Ystad, hat kein leichtes Leben: ständig denkt er an vergangene, vermeintlich bessere Zeiten zurück, er ist geschieden und seine neue Freundin lebt weit weg, seine Tochter meldet sich zu wenig und sein alter Vater ist krank. Manchmal hat er das Gefühl, ihm wächst alles über den Kopf. Und dann sind ja noch die Mordfälle, die ihn auf Trab halten. Ein alter Mann wird aufgespießt gefunden, ein anderer ertrinkt in einem See, ein anderer wird im Wald gefunden, wo er an einen Baum gefesselt erwürgt wurde. Was haben all diese Fälle gemeinsam? Sind es überhaupt die Taten eines einzelnen Täters?
Auf der Suche nach möglichen Verbindungen stoßen Wallander und seine Kollegen auf erschreckende Geheimnisse, mit denen sie niemals gerechnet haben.
Henning Mankell verstand sich wahrlich darauf, verstrickte Geschichten zu erzählen. Jedes Detail kann wichtig sein und die alles entscheidende Antwort liefern. Dass mir die lebensnahen Charaktere gut gefallen, habe ich in einer anderen Rezi sicherlich schon erwähnt. Es ist einfach schön, mal keine Superhelden bei der Suche zu begleiten, sondern Menschen mit Fehlern, Schwächen und Stärken.
„Die fünfte Frau“ bietet alles, was ein guter Krimi, nein, ein gutes Buch bieten muss: verworrene Lebensgeschichten, Tragik, teilweise belustigende Situationen und viele Fragezeichen, die erst nach und nach geklärt werden.

Interessant ist es schon, dass ich Wallander und seine Geschichten erst schätze seit Mankell gestorben ist. Dennoch freue ich mich, noch zu den Büchern gefunden zu haben. Wenn auch später.

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Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 3423212179 (Auflage von 2010)
Preis: 9,95 Euro

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2 Gedanken zu “Henning Mankell – Die fünfte Frau

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