Kurzrezension: Robert Galbraith – The Silkworm, Henning Mankell – Vor dem Frost, Lisa Fink – Bereue, J. Jackson Bentley – Chameleon: A city of London Thriller

Nun muss ich tatsächlich auf eine Beitragsform zurückgreifen, die ich nicht anwenden wollte. Ich sehe durchaus den Sinn von Kurzrezensionen, aber ich hatte mir am Anfang das Versprechen abgenommen, immer genug Zeit für meinen Blog einzuplanen. Wie so oft macht einem das Leben einen Strich durch die Rechnung. Da ich die Bücher aber nicht einfach unkommentiert ins Regal einräumen möchte, gibt es hier nun immerhin drei, vier Sätze zu jedem Buch:

Robert Galbraith – The Silkworm:
Nachdem der Autor Owen Quine verschwunden ist, beauftragt seine Ehefrau Cormoron Strike mit dem Auftrag, ihn zu finden. Quines letztes Manuskript hat eine Menge Staub aufgewirbelt und viele Menschen hätten ein Motiv, dem Autoren schaden zu wollen. Strike und Robin müssen die ein oder andere List anwenden, um dem Täter auf die Spur zu kommen.
Mir hat „The Silkworm“ gut gefallen, es ist unterhaltsam, die Charaktere haben Tiefgang und die Geschichte ist sehr komplex. Vieles ist nicht so, wie es auf dem ersten Blick scheint. So etwas mag ich!

Henning Mankell – Vor dem Frost:
Linda Wallander, die Tochter vom bekannten Kriminalkommissar Kurt Wallander, ist in diesem Buch die Hauptdarstellerin. Sie ist Polizeianwärterin und ist deswegen zurück nach Ystad gekommen. Als eine langjährige Freundin von Linda verschwindet, ist diese sofort alarmiert. Doch ihr Vater nimmt sie zunächst nicht ernst, sodass Linda auf eigene Faust ermittelt. Das gibt natürlich mächtig Ärger mit dem Vater.
Ich kann leider gar nicht mehr so viel zu dem Buch sagen, da ich es schon vor ein paar Wochen beendet habe. Auf jeden Fall war es interessant, das Buch aus Lindas Sicht zu sehen. Ohne Kurt Wallander etwas unterstellen zu wollen, aber seine Tochter Linda ist noch etwas dynamischer und durch ihre Unwissenheit in Bezug auf den aktiven Polizeidienst, kommt es immer wieder zu Problemen.

Lisa Fink – Bereue:
Ben Biller hat alles, was man sich wünschen kann: einen guten Job, er genießt den Respekt seiner Kollegen, ein großes Haus, viel Geld und er ist bekannt als knallharter Manager. Doch dann wird ihm alles genommen, wofür er je gearbeitet hat und die Nachricht ist eindeutig: Ben soll sich selbst umbringen. Wen hat Biller so verärgert, dass er ihn in den Selbstmord treiben will? Und wie soll er eine Antwort finden, wenn er niemanden hat, auf den er sich verlassen kann? Doch dann trifft er seine erste Freundin Annelie wieder und die Geschichte wird sogar noch komplizierter.
Ben Biller ist auf dem ersten Blick kein sympathischer Mensch, sondern jemand, der nur an sich und an das Geld, das er verdient, denkt. Als ihm sein ganzer materieller Besitz genommen wird, muss er umdenken und erkennt, was wirklich wichtig ist. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Auch wenn hier und da Punkte statt Fragezeichen stehen und manche Sätze anders formuliert mehr Sinn ergeben hätten.

J. Jackson Bentley – Chameleon: A city of London Thriller:
Eine afrikanische Politikerin soll eine Rede halten, die die Welt verändern wird. Das Sicherheitsunternehmen Vastrick Security soll sie und ihren Mann für 72 Stunden am Leben halten.
In dem zweiten Teil steht nicht Josh, sondern seine Frau Dee im Vordergrund. Dee ist eine selbstbewusste, mutige Frau, die mir als Charakter sehr gut gefällt. Falls jemand mal in die Lage kommt, einen Sicherheitsdienst für Personenschutz anzuheuern, wünsche ich ihm jemanden wie Dee. Doch ihr Gegenspieler ist das Chameleon, ein hochqualifizierter Serienkiller.
Obwohl es sich um einen Thriller handelt, bringt Bentley eine gewisse Leichtigkeit ins Geschehen. Ernste Themen und auswegslose Situationen und lustige Momente wechseln sich immer wieder ab.

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