Ich leihe mir ein Buch und…

… bin immer noch gespannt, wie es mir gefallen wird.
Es handelt sich um „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss. Die ersten rund 200 Seiten haben mir bisher sehr gut gefallen. Um den Inhalt wird es allerdings später in einer zukünftigen Rezension gehen. Ich hoffe, keiner ist mir nun böse, dass er/sie noch nichts zum Inhalt sagen darf. Aber es wird noch einige Tage dauern bis ich diese Geschichte beenden werde.
Doch worum geht es dann in diesem Beitrag, kann man sich an dieser Stelle fragen. Wie bereits anhand der Überschrift deutlich wird, habe ich mir das Buch ausgeliehen. Meine Mitbewohnerin ist immer so lieb und leiht mir Bücher, obwohl ich selbst noch mehr als genug ungelesene Bücher habe. Sei es drum, das Buch fiel mir jedenfalls in die Hände!
Als ich es das erste Mal in der Hand hielt, fiel mir der Riss im Umschlag auf; gestern fielen mir dann einzelne, lose Seiten aus dem Buch. Zuerst war ich geschockt, so etwas kommt bei mir selten vor. Wobei ich mit Blick ins Bücherregal feststellen musste, dass es wohl keinem meiner Bücher so geht. Zunächst war ich traurig, denn der Umschlag ist wirklich schön und das Buch hat durchaus Chancen, mir auch am Ende der Lektüre noch sehr gut zu gefallen. Doch dann musste ich darüber nachdenken, durch wie viele Hände diese Ausgabe von „Der Name des Windes“ wohl schon gegangen ist, wie viele Menschen sich gut unterhalten gefühlt und das Buch überall mit hingenommen haben. Irgendwie hat mich dieses  hoffentlich heiß und innig geliebte Buch berührt. Es ist schön, sich vorzustellen, wie viel Freude es bereitet hat und wie viel Weg es hinter sich hat. Irgendwie bekomme das das unschöne Wort „abgeliebt“ nicht mehr aus dem Kopf, wenn ich das Buch anschaue. Auf jeden Fall fand ich es erstaunlich, wie sehr ein gebraucht aussehendes Buch einem gefallen kann, wenn man sich eine Geschichte dazu denkt. Wenn ich sie das nächste Mal sehe, muss ich auf jeden Fall fragen, was dem Buch wirklich passiert ist. Natürlich hoffe ich, dass meine Interpretation stimmt.

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Wahrschenlich bin ich inzwischen einfach zu sentimental was Bücher betrifft. Aber schaut euch selber an, wie das Buch aussieht – dafür habe ich extra noch schnell Bilder gemacht. 🙂
WP_20160713_18_40_11_ProMeine Bücher sollen trotz all der Emotionen nicht so aussehen und ich werde sie wahrscheinlich immer ungerne verleihen, trotzdem macht es mich glücklich, dass andere Menschen so frei sind und ihre Bücher gerne verleihen. 🙂

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6 Gedanken zu “Ich leihe mir ein Buch und…

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