Alex Adams – White Horse

Dieses Buch stammt noch vom Bücherflohmarkt. Hinten ist es mit den Worten „Englisch“ un „Horror“ markiert. Okay, ich muss an dieser Stelle direkt zugeben, dass ich nicht besonders empfänglich bin für gruselige Horrorgeschichten. Die meisten Bücher von Stephen King, die mir als „total gruselig“ und „absolut spannend“ verkauft wurden, fand ich langweilig.
Aufgrund dessen habe ich bei Horrorbüchern keine besonders hohen Erwartungen mehr. Bei „White Horse“ wurden sie jedoch drastisch unterboten. Mehr dazu gleich!
Zoe ist Reinigungskraft in einem Pharmaunternehmen, eines Tages taucht in ihrer Wohnung ein Glasgefäß auf. Zoe kann sich nicht erklären, wo es herkommt und zweifelt irgendwann an ihrem Verstand. Dann trifft sie Nick, einen Psychologen, der ihr rät, das Glas zu öffnen. Doch nach dem Öffnen breitet sich eine Seuche aus, „White Horse“ genannt, die viele Menschen tötet. In diesem Chaos verschwindet Nick und Zoe macht sich auf die Suche nach ihm.

Ich habe das Buch vor ein paar Tagen beendet und bin immer noch unsicher, was ich davon halten soll. Auf mich wirkt die Geschichte irgendwie so, als wäre sie nicht fertig, nicht komplett durchdacht und erst einmal niedergeschrieben. Die Charaktere sind nicht besonders sympathisch, zudem auch sehr farblos und nichtssagend. Der Inhalt ist in Ansätzen gut dargestellt, aber wesentliche Fragen werden nicht geklärt und auch ansonsten passiert nicht sonderlich viel. An einigen Stellen dachte ich: „ah, nun geht’s los und die Geschichte kommt ins Rollen!“, aber dann ist eben leider doch nichts weiter passiert. Hinzu kommt, dass ich einige Apekte der Geschichte ziemlich unsinnig fand. Die Erklärung zur Herkunft eines Nebencharakters ist absurd, dass ich den Absatz dreimal lesen musste, um wirklich sicher zu sein. Selbst eine Geschichte, die sich mit dem Untergang der Welt beschäfitgt, darf ein bisschen Realismus beinhalten. Zumindest sollte man beim Lesen nicht die ganze Zeit den Kopf schütteln, sondern es muss vorstellbar sein, dass so etwas irgendwo und irgendwann mal möglich wäre.
Das Buch war eine leichte Lektüre für die morgendliche Bahnfahrt, aber alles in allem hat es mir nicht so gut gefallen, dass ich es weiterempfehlen würde.

WP_20160715_20_30_47_Pro

Advertisements

Ein Gedanke zu “Alex Adams – White Horse

  1. Pingback: Bewertungen zu den gelesenen Büchern | buecherlogie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s