London – ein kurzer literarischer Bericht

Schon im April diesen Jahres war ich in London, aber bisher fehlte mir die Motivation, einen Bericht dazu zu schreiben. Dazu muss ich gleich sagen, dass ich alleine sehr ungerne fotografiere und mir Städte lieber real angucke als später festzustellen, dass ich alles nur durch eine Kamera gesehen habe. Deswegen gibt es nicht so viele Fotos, auch wenn ich einiges gesehen habe. 🙂

Wenn ich einen Blick in mein Bücherregal werfe, sehe ich auf Anhieb mindestens sieben WP_20160416_13_53_31_ProBücher, die in London spielen: Cormoron Strike ermittelt als Privatdetektiv in der Stadt, Peter Grant von Ben Aaronovitch macht die Stadt ebenfalls (un)sicher und Shakespeares Werke erinnern sofort an das Globe Theatre.
Da ich vorher noch nie in London war, war es definitiv etwa Besonderes. Vor allem, wenn man an Ecken steht, die auch in den Büchern von besonderer Bedeutung sind. An der Metro-Station Shepherd’s Bush bin ich beispielsweise immer eingestiegen, um die Stadt zu erkunden – und auch Cormoron Strike steigt manches Mal an dieseWP_20160416_14_35_53_Pror Stelle in die Metro, um nach Hause oder zu einem anderen Treffpunkt zu fahren.
Wer die Bücher von Ben Aaronovitch kennt, weiß dann auch, wie wichtig die Themse und ihre Nebenflüsse für die Geschichte sind.
Zudem kann man in London wunderbar Sherlock Holmes Leben verfolgen.
Die Baker Street Nummer 221B ist nur einer der Plätze, die es dabei zu besichtigen gibt.

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Ich wollte auch nach Whitechapel, um mir den Wirkungskreis von Jack the Ripper anzusehen, aber durch Bauarbeiten auf den Metrolinien hat das leider nicht mehr geklappt. Allerdings versicherte man mir auch, dass es dort allzu viel geben würde, was man sich angucken könnte. Trotzdem, ein bisschen traurig bin ich immer noch darüber…
Wahrscheinlich hätte ich noch sehr viel mehr sehen können, aber ich hatte nur eineinhalb Tage Zeit und den Sonntag bevor ich zurück geflogen bin, wollte ich lieber ruhiger angesehenWP_20160416_14_06_36_Pro lassen und mich ein wenig von der Stadt inspirieren lassen.
Am Ende muss ich nun zugeben, dass London niemals meine Lieblingsstadt werden wird. Das Wetter war wirklich sehr klischeehaft und da ich mein Herz schon vor langer Zeit an Paris verloren habe, hatte London wohl auch keine faire Chance. Trotzdem war es schön, dort gewesen zu sein. 🙂

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3 Gedanken zu “London – ein kurzer literarischer Bericht

  1. London – wie schön! Mein Urlaub dort ist schon etwas länger her, aber ich habe es sehr genossen. Vor allem wegen all der Bücher, die dort spielen 😉
    Plus, ich hatte das Glück, den Jack The Ripper Walk machen zu können. War sehr aufschlussreich und spannend!

    Gefällt 1 Person

    • Wie geschrieben, London hat mir nicht sooo gut gefallen. 😉
      Der Jack the Ripper-Walk klingt interessant, aber da ich sicher schon zehn Bücher dazu gelesen habe, wäre mir da sicher auch nichts Neues erzählt worden. Aber immerhin war ich in London. 😀

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Ann Granger – Mord wirft lange Schatten | buecherlogie

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