[Lesung] Joy Fielding: Die Schwester

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Am 27. September 2016 war es soweit und Joy Fielding kam nach Hamburg!

Schon vor einer Woche habe ich also zusammen mit ein paar buchbegeisterten Menschen die Lesung von Joy Fielding zu ihrem neuen Buch „Die Schwester“ besuchen dürfen. Doch aufgrund gewisser Zeitknappheit komme ich nun erst dazu, einen Bericht dazu zu verfassen.

Doch nun der Reihe nach!
In einem wirklich überfüllten Saal haben wir alle auf die Ankunft der Autorin gewartet. Bei so vielen Menschen wird einem jedenfalls nicht kalt…
Zusammen mit Suzanne von Borsody, die den deutschen Teil gelesen hat, und Margarete von Schwarzkopf, die Moderatorin, betrat Joy Fielding dann kurz nach 20 Uhr die Bühne. Nachdem die drei vorgestelt wurden und es zu einem kurzen Lacher kam, da der Mann den Namen der Moderatorin vergessen hatte, ging es dann los. Zunächst wurden der Autorin ein paar Fragen gestellt, dann durfte sie selbst aus ihrem neuen Buch vorlesen (natürlich auf Englisch), bevor Suzanne von Borsody dann ebenfalls vorlesen durfte. Dann natürlich auf Deutsch. Danach folgten weitere Fragen und es wurde mehr aus der deutschen Ausgabe vorgelesen.
Die Fragen, die der Autorin im Laufe des Abends gestellt wurden, reichten von Inhalt und Charaktere aus „Die Schwester“ bis hin zu allgemeineren Fragen zum Schreibprozess. Beispielsweise wurde sie gefragt, ob sie erst einen Titel braucht bevor sie anfangen kann, den Inhalt niederzuschreiben. Lustigerweise betonte Joy Fielding, dass am Ende meistens niemand ihren Titel mag und er aufgrund dessen geändert werden muss.
Ich fand es interessant, dass Joy Fielding immer wieder bestimmte Themen in ihren Büchern verarbeitet: oftmals geht es um eine starke Frau, deren Leben durch ein unvorhergesehenes Ereignis ins Chaos gestürzt wird und die Mutter-Tochter-Beziehung. Darüber hinaus sagte sie, dass sie nur über Orte schreibt, die sie auch mag und dass ihre älteste Tochter immer wieder als Vorlage für Charaktere herhalten darf.
Margarete von Schwarzkopf kenne ich als Moderatorin übrigens ziemlich sicher vom letzten Jahr von der Frankfurter Buchmesse. Ich mag ihren Moderationsstil, da selbst englische bzw. deutsche Übersetzungen nicht idiotisch rüberkommen oder man gelangweilt in der Gegend herum gucken muss während sie die Anmerkungen der Autoren übersetzt.

Natürlich musste ich ein Buch kaufen und zu der großen Freude vieler Leser hat Joy Fielding sich am Ende die Zeit genommen, alle Bücher zu signieren und sogar Fotos zu machen.
Für mich war es ein gelungener Abend. Nicht nur, weil ich ein neues Buch kaufen und signieren lassen konnte oder weil ich eine tolle Autorin persönlich treffen durfte, sondern auch weil ich neue lesebegeisterte Menschen kennengelernt habe.

Vielen Dank auch an meine Fotografin, dank der ihr Bilder begutachten könnt. 🙂 Mein Handy wollte alles, aber keine guten Bilder machen. 😀

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