[heute lese ich…] Metro 2035

Seitdem ich gesehen habe, dass „Metro 2035“ erschienen war, wollte ich das Buch unbedingt haben. Doch 15 Euro einfach mal zwischendurch ausgeben, kommt leider sehr selten in Frage. Zumal wenn man für eine größere Reise sparen möchte… Umso schöner, dass meine Freunde und Arbeitskollegen allesamt sehr großzügig sind und Gutscheine verschenkt haben. So konnte dieses Buch doch noch einziehen.

Seit ich es am Dienstag gekauft habe, konnte ich immerhin 485 von 762 Seiten lesen. Das ist bisher passiert:
In der Metro herrschte schon die ganze Zeit eine angespannte Stimmung, doch diese droht nun zu kippen. Die Menschen der unterschiedlichen Fraktionen bekämpfen sich mit allen Mitteln, die Verbliebenen werden in wertvolle und weniger wertvolle Menschen eingeteilt und auch demnach behandelt. Die Pilze, eines der wenigen Nahrungsmittel, sind von einer Krankheit befallen und schimmeln. Die Lebensbedingungen werden also insgesamt immer schlechter.
Doch Artjom, der Protagonist der Bücher, denkt immer noch, dass es möglich ist, an die Oberfläche zurückzukehren und begibt sich deswegen immer wieder in die verstrahlte Stadt Moskau, um Funksignale zu versenden. Bei einer Flucht von einer Station flieht er an die Oberfläche und steht schließlich wieder in der Stadt, allerdings ganz ohne Schutzausrüstung. Natürlich ist er nun hoffnungslos verstrahlt danach, die Ärzte geben ihm aktuell noch drei Wochen. Seine verbleibende Zeit möchte er für allerhand Aktivitäten nutzen: er möchte sich bei seiner Ehefrau Anja entschuldigen, dass er so ein schlechter Ehemann war und sie loslassen, um seinem Schwiegervater die Tochter zurückzugeben. Allem voran möchte er allerdings beweisen, dass er Recht hatte und dass es auf der Oberfläche noch Menschen gibt; dass sie nicht die einzigen Überlebenden sind.

Die letzte Exkursion, die ich verfolgt habe, hat er mit einem anderen Stalker und einem Broker unternommen. Dabei sind sie auf Windräder gestoßen. Artjom dachte zunächst, dass sie Strom erzeugen. Es zeigt sich aber, dass es Störsender sind, die die Funksignale unterbunden haben. Nachdem die Stromzufuhr der Sender unterbrochen wurde, empfangen die drei sowohl Radiomusik als auch Signale aus anderen Städten. Artjom hatte also Recht. Nun ist die große Frage, wer diese Räder aufgestellt hat und wieso die Funksignale unterbunden werden sollten.

metro

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3 Gedanken zu “[heute lese ich…] Metro 2035

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