[heute lese ich…] Jack the Ripper

Meine Woche war so vollgestopft mit Arbeit und Lesungen, dass ich nur morgens in der Bahn dazu gekommen bin, zu lesen. Ich verspreche, dass es zu den drei Tagen, die ich das Krimifestival besucht habe, auch einen Bericht geben wird. Dies dauert allerdings ein wenig, denn auch die kommenden Tage werden alles andere als entspannt.
Zurück zum eigentlichen Beitrag: Da ich mein unterwegs-Buch (Henning Mankell – Der Mann, der lächelte) heute morgen beendet habe, kann ich dazu an dieser Stelle nichts sagen. Alternativ könnte ich nun meinen Beitrag von letzter Woche ([heute lese ich…] Die Furcht der Weisen 1) einfach kopieren und das war’s. Das ist mir allerdings zu langweilig, weswegen ich euch lieber von dem Sachbuch berichte, welches ich schon vor vielen Tagen begonnen habe. Das ist zwar keine aktuelle Lektüre, dafür aber eine immer-mal-wieder-zwischendurch-Lektüre und daher irgendwie auch etwas, das ich momentan lese.

Es geht um „Jack the Ripper: The facts“ von Paul Begg. Jack the Ripper ist eine Persönlichkeit, mit dem ich mich schon eine Weile beschäftige. Wahrscheinlich kann ich nur glücklich sein, dass nicht mehr Menschen nach meiner Halskette fragen, denn sie zeigt einen Briefausschnitt von eben diesem. Die wenigen, die danach geftagt haben, haben danach relativ schnell den Raum verlassen oder haben sich einem anderen Gesprächspartner zugewendet. 😉

 Ich muss zugeben, dass ich nicht besonders weit gekommen bin bisher. 75 von 418 Seiten ist gerade lächerlich wenig, wenn man bedenkt, dass ich das Buch vor Tagen begonnen habe. Allerdings handelt es sich um ein englisches Sachbuch. Das dauert sowieso schon ein wenig länger als ein normaler Roman, dann der Zeitmangel und die dadurch begrenzte Lesezeit…

Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass das erste Kapitel sich mit dem London des damaligen Jahrhunderts auseinandersetzt. Ich habe bisher einige Bücher um Jack the Ripper gelesen, aber ich glaube, bisher gab es kein eigenes Kapitel dafür. Danach werden Details zu den Opfern und auch möglichen Opfern von Jack the Ripper dargestellt. Nicht nur in ein, zwei, drei Sätzen, sondern richtig ausführlich. Paul Begg beschreibt das Leben der Opfer und geht dabei auf Familienvethältnisse, Bekannschaften und den Lebensstil ein. Das tun andere Autoren auch, aber nicht in der Ausführlichkeit. Meistens steht der Tod an erster Stelle und das Leben der Opfer rückt dabei komplett in den Hintergrund. Aspekte der Tat werden hier aber auch aufgegriffen.
Bisher gefällt mir das Buch sehr gut, da es viele Informationen enthält, die es in der Ausführlichkeit seltener zu lesen gibt.

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4 Gedanken zu “[heute lese ich…] Jack the Ripper

  1. Huhu!
    Ja, ‚Jack the Ripper‘ ist ein wirklich faszinierendes Thema. Auch ich habe ein Buch über ihn zuhause, allerdings liegt das noch auf dem SuB, ist also ungelesen. Es heißt ‚Das Tagebuch von Jack the Ripper‘, bin schon sehr gespannt (ich weiß aber noch nicht, wann ich es lesen werde).
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß damit – und die Kette, die würde ich gerne mal sehen, kann mir grad nichts so richtig drunter vorstellen 🙂

    Liebe Grüße,
    Linda

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    • Hallo Linda,

      „Das Tagebuch von Jack the Ripper“ ist von Patricia Cornwell, oder? Das habe ich nämlich auch gelesen vor ein paar Jahren.
      Von der Kette mache ich am Wochenende mal ein Foto und zeige sie dri bzw. euch. 🙂

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Ela

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      • Huhu!
        Nein, das Buch ist von Shirley Harrison und bezieht auf die Vermutung, dass James Maybrick Jack the Ripper war (mittlerweile ist das Buch zwar überholt, weil die Meinung davon ausgeht, dass James Maybrick NICHT der Killer ist, aber bestimmt immer noch interessant).
        Danke fürs Kette zeigen!!

        Gefällt 1 Person

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