[Abgebrochen] Rainer Wekwerth – Traumschlange

Das ist es also, mein zweites abgebrochenes Buch für 2016. Hoffentlich ist es auch das letzte, das dieses Schicksal ereilt.

„Traumschlange“ hat eigentlich alles, was mich an einer Geschichte reizen würde: Es spielt in Haiti und ich liebe Bücher, die in fremden Ländern spielen. Wenn sie dann noch auf die Gepflogenheiten eingehen und eine realistische Darstellung bieten, ist das sehr gut. Rainer Wekwerth hat Vor- und Nachteile von Haiti deutlich gemacht. Daran liegt es also nicht, dass ich das Buch abbreche.
Auch die Geschichte um Abby, die ihre verstorbene Schwester Linda aus Haiti abholen möchte, ist nicht der Grund. Die vielen Verstrickungen, die sich in Hait ergeben, haben mir gut gefallen. Die Charaktere sind meines Erachtens nach ausreichend dargestellt.

Was ist dann also das Problem?
Ganz einfach: es fehlen immer wieder Wörter. Beispielsweise: „[…] von dem Patrick wusste, dass es sich dabei Linda Summers letzte Ruhestätte handelte.“
Ein- oder zweimal hätte ich damit sicherlich leben können, aber es passiert relativ häufig, dass Wörter fehlen. Mal davon abgesehen, dass die Kommasetzung eine einzige Katastrophe ist… Wahrscheinlich sind die Kommata, die richtig gesetzt wurden, eindeutig in der Unterzahl. Aber ich habe keine Strichliste geführt. Es reicht schon, dass es mir aufgefallen ist.
So macht das Lesen einfach keinen Spaß. Ich erwarte schon, dass Autor und/oder Lektorat sich ein wenig Mühe geben. Schade, denn der Inhalt hat durchaus seinen Reiz gehabt.

dsci1328

Rainer Wekwerth – Traumschlange

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