Patricia Cornwell – Trübe Wasser sind kalt

Es ist der letzte Tag des Jahres und eigentlich wollte Kay Scarpetta dieses Tag in Ruhe mit ihrer Nichte Lucy verbringen. Doch dann geht ein Anruf ein: eine Leiche wurde auf einem Schiffsfriedhof gefunden. Schnell wird klar, dass Scarpetta den Toten kannte. Doch was wollte der Reporter an diesem Ort? Wieso musste er sterben? Und warum hat er eine satanische Bibel in seinem Besitz?
Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord: einer von Scarpettas Mitarbeitern wird in ihrem Auto ermordet.

Neben den beruflichen Problemen gibt es wie immer auch private Konflikte zu lösen. Da wäre einmal ihr Kollege und Liebhaber Benton Wesley, der sich anscheinend nicht entscheiden kann, was er möchte. Und auch Lucy benimmt sich seltsam. Genug Grund also, den Kopf voller Sorgen zu haben.

Einen ersten Eindruck hatte ich bereits vor ein paar Tagen ([heute lese ich…] Trübe Wasser sind kalt) verfasst. Wie immer hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass Patricia Cornwell sehr, sehr viele Aspekte und Verknüpfungen in ihre Geschichten einbaut. Allerdings muss ich auch wieder zugeben, dass mir die Lösung gut gefallen hat. Ehrlich gesagt bin ich nun im Nachhinein sogar etwas überrascht, wie unaufgeregt und fast sachlich die Geschichte endete.

Der Aufbau der Geschichten um Kay Scarpetta ist immer wieder gleich: im Laufe der Zeit kommt zu dem ersten beruflichen Problem immer ein zweites hinzu, gepaart werden diese dann mit Problemen und Aufregungen um Nebencharaktere. Deswegen lasse ich immer ein paar Wochen Zeit zwischen der Lektüre ihrer Bücher. Denn so freue ich mich immer wieder auf die Charaktere. Ich habe es schon oft betont: ich mag die Eigenarten sowie die Stärken und Schwächen der einzelnen Figuren sehr gerne.

Auch wenn ich mich nicht an alle Bücher erinnern kann, die ich von Patricia Cornwell gelesen habe, würde ich „Trübe Wasser sind kalt“ als eines ihrer soliden Bücher einordnen. Die Geschichte ist spannend und sogar stellenweise sehr emotional. Das Buch hat also einen gewissen Unterhaltungswert und die Charaktere haben mich nicht genervt, indem sie aus meiner Sicht ständig unklug gehandelt haben.

Cornwell

Patricia Cornwell – Trübe Wasser sind kalt (Hoffmann und Campe)

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