Volker Klüpfel/ Michael Kobr – Grimmbart (Kluftingers achter Fall)

Ich hatte ja angekündigt, dass es diese Woche noch eine Rezi zu dem Buch geben wird. Im Endeffekt bin ich aber doch etwas überrascht nun, dass ich das Buch rechtzeitig beendet habe und nun auch noch dazu komme, ein paar Wörter dazu zu schreiben. 🙂

In einem Schloss wird die Leiche der dazugehörigen Baronin gefunden. Sie ist seltsam hergerichtet, ebenso wie die Frau auf einem der Gemälde, welches allerdings verschwunden ist. Schnell gerät eine der Gäste, die auf dem Anwesen des Barons gewohnt hat, in den Fokus der Ermittler. Vieles spricht für ihn als Täter.
Doch dann entdecken Kluftinger und seine Kollegen andere Spuren und müssen ihre bisherigen Schlussfolgerungen überdenken. Hierzu müssen sie weiter in der Familiengeschichte des Barons graben. Und auch Kluftingers eigene Familie wird zum Stressfaktor: immerhin steht die Hochzeit seines Sohnes Markus an. Die Familie der Verlobten kommen ebenfalls zu Besuch, direkt aus Japan.

Schon der siebte Fall (Herzblut) um Kluftinger hat mir gut gefallen. Hier treffen interessante Mordermittlungen auf skurrile Charaktere und jede Menge Humor. So auch in diesem Teil.
Schon nach wenigen Seiten wird man als Leser in die Geschichte geworfen, denn Klüpfel und Kobr haben keine lange Einleitung eingearbeitet, sondern starten fast direkt mit dem Tod der Baronin. Umso länger dauert es allerdings bis klar wird, wer der Täter war und noch länger dauert es bis Kluftinger und seine Kollegen einen Erfolg zu verzeichnen haben. Mir haben die kleinen Umwege in der Geschichte gut gefallen. Die dargestellte Polizeiarbeit wirkt einfach authentisch. Ebenso wie die Charaktere, die alle ihre Macken und Eigenarten haben.

Besonders lustig fand ich das dieses Mal nicht nur die Dialoge mit dem japanischen Vater, sondern auch die mit der neuen Vorgesetzten von Kluftinger. Hier ergeben sich wirklich einige sehr schöne Situationen.

Etwas schade fand ich, dass Kluftinger am Ende nochmals zum Schloss muss, obwohl sein Sohn heiratet. Hier hätte ich mir – wahrscheinlich ist das meine romantische Seite 😉 – gewünscht, dass die Hochzeit das letzte Kapitel im Buch gewesen wäre. Aber diese Kritik ist vernachlässigbar, das Buch ist trotzdem klasse. Zugegeben, ein bisschen Englisch sollte man verstehen, ansonsten entgehen einem sehr viele lustige Szenen.

DSCI2173

Klüpfel und Kobr – Grimmbart (Droemer Knaur)

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