Sebastian Fitzek – AchtNacht

Seit ich gelesen hatte, dass Sebastian Fitzek Anfang des Jahres ein neues Buch herausbringt, war mir klar, dass ich es haben möchte. Allerdings habe ich es wochenlang nicht geschafft, es mir zu kaufen. Die Entscheidung des Kaufzeitpunkts wurde mir schlussendlich von meinem Freund abgenommen, der mir das Buch einfach mal geschenkt hat.

Man stelle sich vor, dass es eine Lotterie gäbe, bei der man Namen von Menschen angeben kann, die man nicht ausstehen kann. Diese Menschen sind dann eine Nacht lang vogelfrei und dürfen ungestraft getötet werden. Besser noch, es wird sogar eine Belohnung geben. Was zunächst wie ein schlechter Scherz oder eine sehr verrückte Idee klingt, wird Realität.
„AchtNacht“ ist dieses Experiment und Benjamin Rühmann ist einer von zweien, dessen Name gezogen wurde.

Massenpsychologische Phänomene sind etwas sehr Spannendes, wenn man nicht gerade selbst beteiligt ist. Und wie gefährlich das sein kann, zeigen Beispiele in der Gegenwart und der Vergangenheit ganz deutlich. Umso gespannter war ich, wie Sebastian Fitzek dieses Thema umsetzen wird.

Die Geschichte, wie „AchtNacht“ entstanden ist und die damit verbundene Jagd auf die zwei, deren Namen gezogen wurden, hat mir gut gefallen. Das Buch war spannend und definitiv sehr unterhaltsam. Immerhin habe ich es innerhalb weniger Tage gelesen und das, obwohl ich sehr viele andere Sachen im Kopf habe aktuell. Leider haben mir die Charaktere, die ich sonst an den Thrillern von Sebastian Fitzek immer so faszinierend finde, dieses Mal nicht besonders gut gefallen. Der Protagonist Benjamin Rühmann ist aus meiner Sicht kein großer Sympathieträger. Daran ändert auch sein Engagement in der „AchtNacht“ nicht allzu viel.

Ich kann auch nicht genau beschreiben, was mir gefehlt hat, aber dieses Buch ist eben kein „typischer Fitzek“. Wenn ich es mit älteren Büchern von ihm vergleiche, ist dieses hier immer noch gut, aber eben nicht ganz so herausragend.

DSCI2181

Sebastian Fitzek – AchtNacht (Droemer Knaur)

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2 Gedanken zu “Sebastian Fitzek – AchtNacht

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