Hamburger Krimifestival 2017

So, nachdem ich schon vor langer Zeit angekündigt hatte, dass es einen Beitrag zum diesjährigen Krimifestival geben wird, komme ich endlich auch dazu. Vom 7. bis 11. November war es soweit und zahlreiche Autoren haben ihre Bücher und auch sich selbst vorgestellt.
Leider war ich dieses Jahr nur bei drei Veranstaltungen dabei. Ein Fehler, den ich im kommenden Jahr hoffentlich nicht wieder machen werde. Trotzdem war es spannend.

Am 8. November war ich zur Wiener Autorennacht dort. Ursula Poznanski, Alex Beer und Stefan Slupetzky stellten dort ihre Werke vor. Ursula Poznanski war mir vorher schon ein Begriff und auch ihre aktuellen Bücher habe ich soweit immer im Blick, denke ich. Deswegen war ich vor allem auf die anderen beiden Autoren gespannt, die ich bisher nicht kannte.
Die Autorin Alex Beer widmet sich in ihrem Werk „Der zweite Reiter“ eher an einem ernsten Thema, Stichwort Kriegstraumata. Sie thematisiert darin die Folgen des Ersten Weltkriegs für ihren Protagonisten. Doch nicht nur die seelischen und körperlichen Gebrechen, sondern auch ein Mordfall, zu dem nicht ermittelt werden soll, steht im Vordergrund. Laut ihr hat sie sehr viele Stunden in der Bibliothek verbracht, um zu recherchieren. Mich hat das Ergebnis bzw. die Ausschnitte, die sie vorgelesen hat, auf jeden Fall überzeugt.

Stefan Slupetzkys Buch „Die Rückkehr des Lemming“ war dahingehend sehr humorvoll, trotzdem sehr spannend. Dass ihm Humor sehr wichtig ist, hat man gemerkt, als er seine Ausschnitte aus dem Buch vorgelesen hat. Eine sehr überzeugende Mischung aus meiner Sicht!
In Erinnerung geblieben aus seinem Buch ist mir der junge Straßenbahnfahrer, der sich bei der Frühschicht immer auf eine junge Frau freut. Diese wird an einem Morgen jedoch vor seinen Augen entführt. Wieso und was der Straßenbahnfahrer nun vorhat, wurde allerdings nicht verraten.

Am 10. November konnte ich dann mit zwei Freunden zur Veranstaltung „Schweden Doppel“ gehen. Dass Joakim Zander wieder dabei war, hat mich natürlich sehr gefreut. Wie ich geschrieben hatte, habe ich ihn letztes Jahr erst auf dem Krimifestival getroffen und sein Werk „Der Bruder“ kennengelernt. Kristina Ohlsson war der zweite Part zum Schweden-Doppel. Interessant fand ich hier vor allem, dass auch Fragen zu den Autoren bzw. zu ihren Büchern und ihrem Schreibprozess gestellt wurden. Mir gefällt die Mischung aus Fragen und die Vorstellung der Bücher immer sehr gut.  Unnötig zu erwähnen, dass zwei Stunden auf diese Weise wie im Flug vergehen!

Am Freitag war ich dann noch bei einer Veranstaltung von Michael Tsokos. Er hat sein aktuelles Sachbuch vorgestellt. Für mich sind seine Auftritte immer ein Highlight. Nicht nur, dass er seine interessantesten Fälle vorstellt, sondern auch weil er ein sehr humorvoller Mensch ist. Er versteht es, den grausamen Teil seiner Arbeit mit auflockernden Elementen aus seinem Privatleben oder lustigeren Ereignissen zu versehen. Allerdings zeigt er auch immer Bilder zu den aktuellen Fällen, was bei manchen Fotos sicher nicht so einfach zu ertragen ist. Darauf sollte man sich zumindest einstellen, bevor man eine seiner Veranstaltungen besucht.

Alles in allem hatte ich wieder sehr viel Spaß beim Krimifestival. Nächstes Jahr geht es dann in die nächste Runde! :)

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5 Gedanken zu “Hamburger Krimifestival 2017

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