J. D. Robb – Tanz mit dem Tod

Schon vor Wochen habe ich davon berichtet, dass ich aktuell dieses Buch lese. Und nun ist es auch tatsächlich schon eine Weile her, dass ich es beendet habe. Mal sehen, ob ich noch eine halbwegs sinnvolle Meinung dazu abgeben kann nachdem so viele Tage vergangen sind.

Im Central Park in New York wird eine junge Frau tot aufgefunden. Besonders makaber ist, dass der Täter ihre Augen entfernt hat. Kein leichter Anblick, selbst für Eve Dallas nicht, die eine erfahrene Ermittlerin ist und schon zahlreiche Tatorte gesehen hat. Zusammen mit ihrer Partnerin Peabody versucht sie, dem Täter auf die Spur zu kommen. Hilfe erhalten die beiden ausgerechnet von einer Hellseherin. Einer Berufsgruppe, denen Dallas mehr als skeptisch gegenübersteht. Doch es scheint tatsächlich so, als könnte die entsprechende Dame den beiden weiterhelfen. Was wünschenswert wäre, denn nach und nach werden immer mehr Frauen in verschiedenen Parks überfallen und getötet.
„Tanz mit dem Tod“ ist einerseits typisch für J. D. Robbs Krimis – spannend und unterhaltsam – und andererseits schockierend. Dies lag vor allem an den Überfall auf Peabody, der mich wirklich sprachlos zurückgelassen hat. Ich muss zugeben, dass ich die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen habe, ich wusste also von dem Überfall. Trotzdem hat es mich irgendwie überrascht, nun wirklich davon zu lesen. Es ist einfach keine leichte Erfahrung, wenn ein solch sympathischer Charakter verletzt wird.

Ungeachtet dessen hat mir das Buch aber gut gefallen. Die Verstrickungen der Hellseherin sind tatsächlich ganz anders als ich es auf dem ersten Blick vermutet habe. Wobei es auf dem zweiten Blick natürlich gar nicht so unwahrscheinlich ist, dass ein solcher Nebencharakter anders ist als er zunächst erscheint. Zumal wenn Eve Dallas so offensichtlich skeptisch ist.
Neben den Mordfällen gibt es aber auch aus Eves und Roakes Leben wieder einiges zu berichten. Gerade hier bringt J. D. Robb wirklich einige humorvolle Szenen mit ein, die ich so liebe an der Reihe. Die Abendessen, denen Eve beiwohnen muss, obwohl sie so etwas hasst, sind einfach fantastisch dargestellt! Ich habe inzwischen so viele Bücher der Reihe gelesen, dass die Charaktere sich fast wie Familie anfühlen, auch wenn es sich vielleicht komisch anhört. Jedes Buch hat so einen gewissen Wohlfühlfaktor. Nur hoffe ich, dass der nächste Teil, den ich in die Finger bekomme, wieder nur dramatische Mordfälle bereithält und weniger Dramatik im Privatleben der beiden Ermittlerinnen.

DSCI2490

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blanvalet
ISBN: 978-3-442-36723-8
Preis: 8,99 Euro

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