Stephen King – Schwarz: Der dunkle Turm 1

Der Revolvermann Roland, der letzte seiner Art, verfolgt den Schwarzen Mann. Einen seltsamen Zauberer, der Roland helfen soll, den dunklen Turm zu erreichen. Auf seinem Weg zum Schwarzen Mann muss der Revolvermann jedoch einigen Gefahren trotzen. Nicht nur die Wüste setzt ihm zu, sondern auch die Fallen, die der Schwarze Mann ihm stellt. In dem Dorf Tull verfallen die Dorfbewohner am Ende dem religiösen Wahn und wollen Roland töten. Schlussendlich findet er in einem einsamen Rasthof den Jungen Jake, den er lieb gewinnt. Doch leider hat das Schicksal kein gutes Ende für den Jungen vorgesehen. Um sein Ziel zu erreichen, muss Roland Jake opfern.

Schon im [heute lese ich…]-Beitrag zum Buch habe ich erwähnt, dass die Geschichte mich ein wenig verwirrt zurücklässt. Das kann ich am Ende nur bestätigen. Als Auftakt zur Reihe ist es jedoch in Ordnung, dass Fragen offen bleiben.
Aber Stephen King hat einen sehr interessanten Erzählstil. Was mich genau gestört hat, habe ich auch erst im Dialog mit einer anderen Bloggerin erfahren: Kings Abschweifungen zu Geschichten, die in der Vergangenheit liegen, haben es für mich ein wenig schwer gemacht, dem Hauptstrang in der Gegenwart zu folgen. Natürlich sind diese in der Vergangenheit passierten Handlungen wichtig für die Geschichte und auch interessant, aber ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, aus spannenden Situationen herausgerissen zu werden.

Was schade ist, denn die Geschichte an sich ist ziemlich interessant. Auch die Charaktere haben viel Potential, sehr viele Eigenarten, wodurch sie sehr individuell sind. Etwas störend finde ich allerdings, dass in fast allem die sexuelle Note mitschwingt. Das hat mich nach einer Weile auch ein bisschen genervt.

Sicher kein schlechter Auftakt, aber ich denke, die restlichen Bücher der Reihe werde ich nicht lesen.

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Der Dunkle Turm Schwarz von Stephen King

HEYNE
ISBN: 978-3-453-50402-8
Preis: 9,99 Euro

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2 Gedanken zu “Stephen King – Schwarz: Der dunkle Turm 1

  1. Ich mag King, aber über „Der dunkle Turm“ sage ich häufig, dass er bzw. es sich liest, als hätten Tarantino und Kubrick im Rahmen eines gemeinsamen Drogenschrausches King mit vorgehaltener Wumme gezwungen, ihren gemeinsamen Fiebertraum aufzuschreiben, Kurz: Ich habe den ersten Teil durchlitten und gab in der Mitte des zweiten Teils auf …

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